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Jahresrückblick 2025

Jahresruckblick 2025

Wir möchten an dieser Stelle keinen Leistungsnachweis mit Einzelaktivitäten führen oder Euch stichpunktartig Zahlen und Ergebnisse widerspiegeln. Uns geht es darum, die großen Linien zu zeichnen und unsere diesjährigen Erfahrungen einzuordnen.

Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht lang und arbeitsintensiv. Es galt über ein Dreivierteljahr, ohne Unterbrechung und teilweise überlappend, zwei große Wahlkämpfe zu führen. Dazu kamen die Ratsarbeit, bestehend aus Fraktions-, Ausschuss- und Ratssitzungen, verbunden mit der Ausarbeitung von Anträgen, Vertiefung von Themen und die Verwaltung und Weiterentwicklung des Stadtverbandes. Prägend für uns war dabei weniger die Vielzahl der Aufgaben, sondern die Erkenntnis unter hoher Belastung und Erfolgsdruck im Team als Einheit viel bewegen zu können.
 
Bundestagswahl
 
Bundesweit erleben wir eine Parteienlandschaft, die sich immer weiter fragmentiert. Üppige Mehrheitsverhältnisse in der Mitte gehören offenbar vorerst der Vergangenheit an. Vielleicht sind sogar Zweierbündnisse langfristig nicht zu halten. Die Programmatik der Parteien scheinen schon lange nicht mehr in Stein gemeißelt. So wechselhaft wie gesellschaftliche Stimmungen, scheinen manchmal auch parteipolitische Zielsetzungen zu sein. In einem solchen Umfeld gewinnen konkrete Persönlichkeiten an Bedeutung. Köpfe, mit denen es sich authentisch identifizieren lässt, die verbinden statt spalten und die den Mut haben zu sagen, was ist und nicht, was sein könnte. Möglicherweise ist dies mitunter ein Erfolgsfaktor des Wahlsieges unserer Bundestagsabgeordneten Katja Strauss-Köster.
 
Kommunal- und Bürgermeisterwahl
 
Je unübersichtlicher Bundespolitik wird, desto wichtiger wird die kommunale Verwurzelung hier bei uns. In der Kommunalpolitik wird vielerorts das schwindende Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger sichtbar. Die Wünsche und adressierten Hoffnungen an die verantwortlichen Mandatsträger vor Ort sind hoch. Unsere Handlungsspielräume sind dagegen sehr begrenzt. Oft werden von uns Problemlösungen erhofft, deren Ursachen außerhalb der kommunalen Ebene liegen. Kommunalwahlkämpfe sind somit weniger Orte großer Visionen als mehr Prüfsteine für Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Ganz ohne Verklärung können wir sagen: Diese politische Wirklichkeit ist uns bewusst. Jessica Rausch hat einen starken professionellen Wahlkampf geführt. Auch wenn wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht haben, sind wir am Ende dennoch stolz auf eine stabil wachsende und sich emanzipierende CDU Wetter.
 
Struktur der neugewählten Fraktion
 
Mit der Neukonstituierung des Rates hat sich der Fokus wieder klar auf die inhaltliche Arbeit verschoben. Die CDU ist wieder zweitstärkste Kraft im Rat und konnte ihre Mandatszahl erhöhen. Neben dem 2. stellvertretenden Bürgermeister, Andreas Wicher, hat die CDU Fraktion auch den Vorsitz des inhaltlich relevanten Umwelt-, Klima- und Verkehrsausschusses durch Andreas Fieberg inne. Mit Levin Christoph und Daniel Sciborski dürfen wir uns mit zwei Mandatsträgern aus der Jungen Union schmücken. Die Struktur unserer Fraktion ermöglicht somit Generationenfähigkeit und Zukunftsplanung. Durch die Zusammensetzung unterschiedlicher Fachkompetenzen, Lieblingsthemen und Denkperspektiven, ist unsere Fraktion keine Ansammlung von Mandaten, sondern ein innovatives und effizientes Arbeitsinstrument politischer Gestaltung.
 
Die CDU Wetter geht geschlossen und arbeitsfähig in das kommende Jahr. Wir danken allen Verantwortungsträgern für die Bereitschaft, diese auch dann zu übernehmen, wenn sie nicht bequem ist. Für den Übergang ins neue Jahr wünschen wir uns allen Gelassenheit im Umgang mit dem, was wir nicht sofort verändern können und Klarheit in dem, was in unserer Verantwortung liegt.
 
Eure
CDU Wetter